Hinweise für eine gute Ernährung
Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken!
Die geeignete Ernährung sollte aus einer überwiegend vegetarischen Kost bestehen. Die Nahrung sollte vollwertig und ausgewogen. Natürliche Produkte sind Fertigprodukten stets vorzuziehen.
Die Naturbelassenheit und der Reichtum steht uns in einer Vielzahl von Gräsern, Kräutern, Gewürzen, Gemüsen und Früchten im Garten der Natur zur Verfügung.
Die tägliche Vollwertkost sollte sich etwa zu 80% aus basenbildenden und zu 20% aus säurebildenden Lebensmitteln zusammensetzen!
Frühstück: Morgens können Sie z.B. Obst zu sich nehmen oder verzehren Sie einen Obbstsalat, den Sie mit Mandeln bestreuen. Klassisch und ein guter Start sind Haferflocken, die mit Wasser zu einem Porridge oder zu deutsch Haferschleim angesetzt werden.
Mittags kann der Körper Salate und Rohkost am besten verdauen. Wenn mittags noch eine warme Speise gegessen wird, sollten Salate und Rohkost immer vor den gekochten Gerichten verzehrt werden, da sie die Verdauung anregen und wichtige Enzyme aktivieren.
Essen Sie abends nach 18 Uhr kein Brotgetreide, keine Früchte oder rohes Gemüse. Leber und Verdauungstrakt befinden sich zu dieser Zeit schon in der Ruhephase, so daß diese Nahrung nicht mehr optimal aufgeschlossen wird und über Nacht im Darm vergärt. Giftige Stoffwechselendprodukte können entstehen, die den Darm und die Leber belasten. Essen Sie statt dessen abends Gemüsesuppen oder gedünstetes Gemüse mit Kartoffeln, Hirse oder Reis.
Besonders vitamin- und mineralstoffreich sind Keimlinge, Sprossen und frische Kräuter wie Melisse, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch oder Dill. Verwenden Sie zum Würzen kein isoliertes Kochsalz, sondern z.B. Meersalz aus dem Naturkostladen, der Drogerie oder aus dem Reformhaus. Meersalz enthält alle für die gesunde Funktion des Organismus erforderlichen Mineralstoffe und Spurenelemente in den erforderlichen biologischen Relationen.
Bevorzugen Sie beim Kuchenbacken Vollkornprodukte und natürliche Süßungsmittel wie Apfel- oder Birnendicksaft, Agavendicksaft, Ahornsirup oder Honig, alles in Maßen! Bevorzugen Sie pflanzliche Öle wie Olivenöl, Sonnenblumenöl, Leinöl, Kürbiskernöl etc. Naturbelassene Butter oder Süße Sahne können in geringen Mengen unbedenklich verzehrt werden.
Persönliche Ernährungsberatung von Grischa Eichfuss
Essen Sie langsam in entspannter Atmosphäre, und kauen Sie gründlich! Die Verdauung beginnt physikalisch und auch chemisch bereits im Mund. Essen Sie abwechslungsreich, aber bei einer Mahlzeit nicht zu viele Lebensmittel auf einmal! Denn die Aufnahme der Nährstoffe ist um so besser, je weniger einzelne Lebensmittel in einer Mahlzeit verwendet werden! Essen Sie nur, wenn Sie wirklich hungrig sind! So lernen Sie, wieder besser auf Ihre Körpersignale von Hunger und Sättigung zu achten! Essen Sie lieber mehrere kleine Mahlzeiten, d.h. etwa drei bis fünf täglich! So wird der Darm nicht überfordert und die Nahrung besser verdaut.